Netzwerk für Rekonstruktive Soziale Arbeit – zur Entwicklung von Forschung, Lehre und beruflicher Praxis

AnsprechpartnerInnen und Kontakt 

 

SprecherInnen des Netzwerks sind derzeit:

 

Dipl.-Soz. Hanna Beneker

Lehre und Weiterbildung in Rekonstruktiver Sozialer Arbeit und Pädagogik, Biographie- und Praxisforschung in Verbindung mit Theaterarbeit, insb. Biographisches und Dokumentarisches Theater, Hochschuldidaktik

Hanna.Beneker(at)rub.de

 

Verwaltungsprofessorin Dr. habil. Birgit Griese

Methodologien und Methoden qualitativer Sozialforschung, Biographieforschung, biographieorientierte Beratung/Einzelfallhilfe

Hochschule Emden-Leer / birgit.griese(at)hs-emden-leer.de
 

Ute Reichmann, Sozialarbeiterin

Praxisorientierte Weiterentwicklung Rekonstruktiver Sozialer Arbeit, Praxisforschung (und forschende Praxis)

Jugendamt des Landkreises Göttingen / Reichmann(at)landkreisgoettingen.de

 

Prof. Dr. Gerhard Riemann

Arbeitsschwerpunkte: Biographieforschung, selbstreflexive Praxisethnographien, Analysen professionellen Handelns

TH Nürnberg / Gerhard.Riemann(at)th-nuernberg.de

 

 

Der Arbeitskreis ist offen für alle Interessierten! Wenn Sie in die Mailingliste des Netzwerks aufgenommen werden möchten, schicken Sie bitte eine Mail an unsere Moderatorin Prof. Dr. Davina Höblich (Davina.Hoeblich@hs-rm.de). Danach erhalten Sie in unregelmäßigen Abständen alle Informationen des Netzwerkes per Mail.

Homepage:

http://www.rekonstruktivesozialearbeit.de/

 

 

Konzeption

 

Das Netzwerk für Rekonstruktive Soziale Arbeit zur Entwicklung von Forschung, Lehre und beruflicher Praxis ist ein Zusammenschluss von Kolleginnen und Kollegen aus Hochschulen und aus verschiedenen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit. Seit 2006 sind wir als Arbeitskreis des Fachbereichstages Soziale Arbeit anerkannt.

 

Wir bieten ein Austausch- und Vernetzungsforum sowohl

  • für Forschungsprojekte mit qualitativ-rekonstruktiven Methoden als auch
  • für Praxisstellen und PraktikerInnen, die mit rekonstruktiven Ansätzen in der sozialpädagogischen und/oder sozialarbeiterischen Praxis arbeiten, als auch
  • für die Entwicklung eines theoretisch und methodologisch begründeten Konzepts „Rekonstruktive Soziale Arbeit“.

 

Damit versuchen wir, den Tendenzen, die durch die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit zu einer Verengung der Perspektiven und zu einer Instrumentalisierung der Profession führen, eine wissenschaftlich fundierte biografie- und lebensweltorientierte Alternative entgegenzusetzen. Dies schließt ein, dass Grundlagen- und Praxisforschung angestoßen und durch das Angebot von Workshops und Fachtagungen unterstützt wird. Damit will das Netzwerk zur Weiterentwicklung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit beitragen. In diesem Sinne werden qualitativ-rekonstruktiv angelegte Promotionen und sonstige Forschungsprojekte z. B. im Rahmen eines jährlich stattfindenden bundesweiten Workshops zur rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung aktiv gefördert.

 

Im Dialog zwischen Forschung und Praxis werden auf der Basis wissenschaftlicher Verfahren die Binnenlogiken professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit (z.B. typisierbare Handlungsdilemmata oder Interaktionssituationen) sowie die professionsspezifischen Potenziale herausgearbeitet. Auf der Basis dieses theoretischen Wissens werden praxisrelevante Lösungswege entwickelt.

 

 

Organisation

In der Regel einmal jährlich veranstaltet das Netzwerk eine bundesweite Jahrestagung. Ausgewählte Beiträge dieser Tagungen werden in der Buchreihe des Arbeitskreises “Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit” im Verlag Barbara Budrich publiziert.

Außerdem findet jeweils im Sommer, in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, ein bundesweiter Workshop zur rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung statt.

Alle Informationen zu den Tagungen, der Buchreihe  und den Methodenworkshops und viele weitere Veranstaltungshinweise werden über die Mailingliste des Netzwerkes veröffentlicht.

Die Mitglieder des Netzwerkes wählen auf ihrer Jahrestagung alle zwei Jahre einen SprecherInnenkreis.

 

 

Jahresbericht 2010/2011

Bericht des Netzwerks für rekonstruktive Sozialarbeitsforschung und Biografie über die Aktivitäten des Netzwerks in den Jahren 2010 und 2011