Aktivitäten der AG des FBTS wurden beendet

Die Aktivitäten der AG des FBTS “Promotionsförderung in der Sozialen Arbeit” wurden beendet.

Gerne stellen wir Ihnen die Materialien und Unterlagen weiter zur Ansicht zur Verfügung.

 

Promotionsförderung in der Sozialen Arbeit

 

Ansprechpartner und Kontakt:

Sprecher der Fachgruppe “Promotionsförderung nach FH-Abschluss” der DGSA:

02826 Görlitz

 

  1. Themenschwerpunkte des Arbeitskreises:

 

  • Austausch über Promotionspraxen an den unterschiedlichen Hochschulstandorten allgemein im Rahmen von bislang insgesamt vier bundesweiten Arbeitssitzungen sowie einer niedersächsischen Arbeits-sitzung im Kontext der Dekan*innenkonferenz
  • Erhebung unterschiedlicher Faktoren zu Promotionspraxen in den unterschiedlichen Hochschulen durch die Promotionsbeauftragten bzw. interessierte Kolleg*innen (Fragebogenerhebung 2010)
  • Austausch über potentielle Vernetzungen der Hochschulen und Forschungsschwerpunkte in Hinblick auf Graduiertenkollegs sowie weiterer Förderinstrumente
  • Austausch über Kooperationen mit weiteren Fachgruppen/ Kommissionen und Teilnahme an relevanten Tagungen/ Kongressen im Rahmen der Promotionsförderung (wie bspw. EASSW)
  • Dokumentation von Meilensteinen zukünftiger Promotionsförder-schwerpunkte des Arbeitskreises (siehe Meilensteine)
  • Etablierung der Promotionsbeauftragten an den Fakultäten
  • Diskussion zukünftiger Aufgabenbereiche wie Standards der Promotionsausbildung für Promovend*innen u n d Promotionsbetreuer*innen; Promotionsanforderungen in Hinblick auf Masterprogramme etc.; Promotionspraxen in der Sozialarbeitswissenschaft sowie anderer Disziplinen; Promotionsverfahren international
  • Austausch über die Kooperationsformen der Arbeitskreise zur Promotionsförderung von FBTS und DGSA sowie zukünftige Arbeitstreffen und Planungen von Tagungen
  • Teilnahme an diversen Tagungen (z.B. BUKO; DGSA; Netzwerk Rekonstruktive Sozialarbeitsforschung und Biografie) zum Informationsaustausch mit anderen Arbeitskreisen sowie zur Information über Aktivitäten des Arbeitskreises ‚Promotionsförderung‘ FBTS.
  1. Herausforderungen und Planungen:
  • Etablierung von Arbeitssitzungen vor den FBTS-Tagungen (Frühjahrssitzungen) sowie Etablierung von Arbeitssitzungen bundesweit je nach Themenschwerpunkten (Unterarbeitsgruppen) und Einbezug der Jahrestagungen der DGSA/Fachgruppe Promotionsförderung
  • Verbesserungen der Promotionspraxen mittels Empfehlungen des FBTS
  • Dokumentationsplattform ‚Promotionslandschaft‘ online zur Promotionsförderung (Hochschulen/Ansprechpartner*innen/ Themenschwerpunkte/Standards/Gutachter*innen/ kooperierende Universitäten/Programme) einrichten (Ergebnissicherung der Fragebogenerhebung)
  • Erweiterung der Dokumentationen (Qualitative Erhebung bei Akteur*innen der Promotionsförderung an Hochschulen und Universitäten – Forschungsvorhaben in Planung)
  • Kooperationen mit Fachgruppe ‚Promotionsförderung‘ der DGSA und deren Instrumente wie Promotionsrundmail etc. und Tagungen optimieren
  • Interdisziplinäre Kooperationen und Kontakte zu Universitäten sowie internationale Netzwerke erweitern
  • Entwicklung von Strategien zur Realisierung der Meilensteine auf Hochschulebene/Fachgesellschaften sowie Einbezug von Akkreditierungsagenturen
  • Realisierung der Meilensteine in politischen Gremien sowie Landes- und Bundespolitik zur Promotions- und Nachwuchsförderung

 

  1. Strategien/Meilensteine: 
  • Wissenschaftlicher Nachwuchs soll zunehmend aus der eigenen Profession Soziale Arbeit rekrutiert werden
  • Die Ausbildungslevels insgesamt müssen auf Wissenschaftlichkeit und Forschungskompetenz  zielen ohne den Einbezug von Praxis zu vernachlässigen
  • Es sind Standards für die Promotionspraxis an Fachhochschulen zu entwickeln und zwar für die Anforderungen an Fachhochschullehrer*innen einerseits und für die Promovend*innen andererseits
  •  Auf Dauer ist ein Promotionsrecht der Wissenschaft Soziale Arbeit unabdingbar
  • Mittelfristig sollten Social Work Graduate School Programms in Deutschland aufgenommen werden, die ortsübergreifende Verbünde zwischen den Fachhochschulen zur Promotionsförderung unterstützen, international orientiert sind, E-Learning Programme einbeziehen und regionale Forschungskulturen integrieren.
  • Die Finanzierungsmodelle und Modi sind auf der Bund- und Länderebene zu prüfen
  •  Somit sind infrastrukturelle Voraussetzungen auf folgenden Handlungsebenen notwendig:
  • Lehre und Forschung: Forschungsorientierung auf allen Ausbildungsstufen durch forschendes Lernen, Nutzung spezifischer Praxiserfahrungen von Studierenden und Expertise von Praktiker*innen sowie Stärkung des Anwendungsbezugs forschungsmethodischer Implikationen; Kolloquien für Promovend*innen sind einzurichten, um einen kontinuierlichen Austausch über die Studien zu erhalten und Beratungsbedarfe zu decken.
  • Hochschule: Verstetigung von Promotionsbeauftragten; Anerkennung der Beratungs- und Betreuungsdienstleistung durch Reduzierung der Lehrdeputate; Kooperationsverträge mit Universitäten im In- und Ausland aushandeln.
  • Promovend*innen und Gutachter*innen: Interne und externe sowie virtuelle Netzwerke aufbauen und nutzen.