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Förderpreis des FBTS/DBSH 2012

Der DBSH und der FBTS vergeben den jährlichen Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit.
Die vorgeschlagenen Arbeiten sollen einen bedeutenden Bezug zur Praxis der Sozialen Arbeit haben.


Während des Sommer-Plenums 2012, welches vom 22.-24.05.2012 an der Evangelischen Hochschule Dresden tagen wird, wird wie jedes Jahr der Förderpreis des FBTS und DBSH an eine ausgewiesene Abschlussarbeit vergeben werden. 

Sie haben die Möglichkeit, eine Ihnen als sehr gut aufgefallene BA-Arbeit für den Preis vorzuschlagen. 


 Bitte reichen Sie eine Arbeit, welche Sie  zusammen mit einer Würdigung des betreuenden Hochschullehrers, der betreuenden Hochschullehrerin und einer Begründung für den Vorschlag bis zum  13.02.2012 ein. 
 
 Senden Sie die Arbeiten an folgende Adresse: 
 Prof. Dr. Dieter Röh
 Alexanderstraße 1
 20099 Hamburg

 

Bitte lassen Sie die von Ihnen für den Preis ausgewählten Arbeiten auch in elektronischer Fassung an Professor Dieter Röh zukommen:
 dieter.roeh(at)haw-hamburg.de

 

Siehe Informationen:

Kriterien zur Preisvergabe und die Verfahrensordnung.

 

 

Förderpreis des FBTS und DBSH 2011

Der FBTS und der DBSH vergeben gemeinsam den jährlichen Förderpreis für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit. Die vorgeschlagenen Arbeiten sollen einen bedeutenden Bezug zur Praxis der Sozialen Arbeit haben.

Der diesjährige Förderpreis, welcher am Fachbereichstag in Landshut im Rathaus der Stadt bei einem Festakt verliehen wurde, ging an Frau Katharina Gosse (FH Köln). 

Prämiert wurde Ihre Master-Thesis "Soziale Arbeit in der Ganztagsschule. Profilierung eines neuen Arbeitsfeldes durch Professionalisierung?". Die Laudatio hielt die Ehrenvorsitzende des DBSH Frau Hille Gosejacob-Rolf.

 

 

Bild der Verleihung
Verleihung des Förderpreises des DBSH/FBTS an Katharina Gosse (v.l. Mechthild Wolff, Vorstandsmitglied FBTS; Katharina Gosse; Hille Gosejacob-Rolf, Ehrenvorsitzende des DBSH; Ulrich Mergner, Vorstandsmitglied FBTS)

Abstract 

Im Schuljahr 2003/04 wurde in Nordrhein-Westfalen mit dem Ausbau von Ganztagsgrundschulen (OGS) begonnen. Dabei sieht die Konzeption explizit eine Kooperation von Jugendhilfe und Schule vor. Für SozialarbeiterInnen entsteht in diesem Bereich deshalb ein neues großes Betätigungsfeld. Das allerdings wirft Fragen nach pädagogischen Konzepten und fachlichen Standards auf, die im Fachdiskurs bislang noch nicht ausreichend thematisiert worden sind.

In der Masterarbeit wird der Frage nachgegangen, welches Handeln als professionell bezeichnet werden kann und wodurch es beeinflusst wird. Dabei steht die LeiterIn des außerunterrichtlichen Bereichs im Mittelpunkt der qualitativen Studie an Kölner Ganztagsgrundschulen.

Die Ergebnisse der Interviews zeigen: professionelles Handeln erweist sich durch klare Vorstellungen über die eigene berufliche Rolle, als Voraussetzung für fachlich fundiertes Handeln. Diese spezifische Fachlichkeit zeichnet sich u.a. aus durch ein sozialpädagogisches Bildungsverständnis und durch Kenntnisse im Managementbereich, wie etwa der Aufbauarbeit. Erschwert wird die Professionalität durch unklare konzeptionelle Vorgaben und eine sehr knappe personelle und finanzielle Ausstattung.

Die Autorin stellt deshalb in ihrem Fazit, welches sie vor allem an die Verantwortlichen in Politik und bei den Trägern der Jugendhilfe richtet, die Notwendigkeit einer verbesserten Ausstattung der Ganztagsgrundschulen heraus. Nur so könnte die für die Kinder wichtige Kontinuität in der Personalstruktur erreicht werden. Außerdem müssen auf allen Ebenen die Möglichkeiten verbessert werden, Themen der fachlichen und organisationsbezogenen Steuerung zu erörtert. Das scheint zweifellos notwendig, um das fachliche Profil von SozialarbeiterInnen in der Ganztagsschule zu konkretisieren.