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Der Fachbereichstag Soziale Arbeit ist die deutschlandweite Versammlung der Dekaninnen und Dekane von Fachbereichen/Fakultäten mit dem Studienangebot Soziale Arbeit (früher Sozialpädagogik/Sozialarbeit). Er bündelt als übergeordnetes, kollegiales Organ der akademischen Selbstverwaltung die fachlichen, organisatorischen und bildungspolitischen Aktivitäten von etwa 80 Standorten. Überwiegend sind dies Fachhochschulen. Hinzu kommen die ehemaligen Gesamthochschulen als heutige Universitäten (z.B. Kassel). Eine weitere Besonderheit bilden die konfessionell getragenen Hochschulen in diesem Feld (z.B. Evangelische Hochschule Dresden, Katholische Fachhochschule Freiburg). 

 

Der Fachbereichstag wählt jeweils für zwei Jahre aus seiner Mitte fünf Vorstandsmitglieder. Aus diesem Kreis wird - ebenfalls vom Plenum - der Vorsitzende/die Vorsitzende - gewählt. Der Vorstand führt die Geschäfte des FBTS (Abkürzung ergibt sich aus alter Bezeichnung S=Sozialwesen, vertritt die Dekaninnen und Dekane 'nach außen' und bereitet die halbjährlichen Treffen ("Fachbereichstag Sozialwesen") vor.

Spezielle fachliche bzw. organisatorische Belange werden teilweise in Arbeitsgemeinschaften des FBTS verhandelt. Diese können auch weitgehende Selbständigkeit erreichen (z.B. AG der Juristen in den Fachbereichen Soziale Arbeit, AG Sozialmanagement).

 

Die Beschlüsse des FBTS haben keinen rechtsverbindlichen Charakter. Allerdings erlangen die Absprachen durchaus Wirksamkeit, wenn sie auf breiter Konsensfindung erwirkt wurden. Beispiele bilden der Modulkatalog für den BA und der Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit. Beide Instrumente finden als fachliche Vereinbarungen für die Gestaltung des Bologna-Prozesses Anwendung.

 

Der Vorstand stellt fest, dass die Soziale Arbeit aus den einschlägigen Förderprogrammen des Bundes zur Entwicklung von kooperativer Forschung zwischen Hochschulen und KMUs ausgeschlossen wurde. Insgesamt kann die Soziale Arbeit nur wenig Aufmerksamkeit auf ihre Leistungsmöglichkeiten im Bereich von Forschung und Entwicklung lenken. Sie wird allzu häufig lediglich als 'Geldverbraucher' eingeschätzt. 

 

Dagegen muss die enorme Bedeutung der sozialen Beschäftigungsbereiche auf dem Arbeitsmarkt und für die soziale Sicherung gesehen werden. Neben den (staatlich) alimentierten Bereichen findet Soziale Arbeit in zunehmend unternehmerisch organisierten Feldern statt. Vielfach gerät sie hier unmittelbar in harten Wettbewerb mit Anbietern aus anderen europäischen Ländern (ein Bezugspunkt: europäische Dienstleistungsrichtlinie). Soziale Arbeit bewegt sich im Kontext wirtschaftlicher und technischer Entwicklungen (z.B. Sozialmanagement, Sozialinformatik) und bedarf der Spielräume für Forschung und Entwicklung, um im engen Bezug zur akademischen Ausbildung die Funktions- und Leistungsfähigkeit der praktischen Sozialpolitik zu sichern und weiterzuentwickeln.

 

Die Fachbereiche haben sich profiliert und im Bologna-Prozess eine führende Stellung eingenommen. Die Umstellung auf das zweistufige BA/MA-System ist zügig angegangen worden. Die bundesweiten fachlichen Absprachen haben beachtliche Qualität erreicht. Mit dem Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit wurde "ein Meilenstein" der Bologna-Reform (Frau Christiane Gaehtgens, Generalsekretärin der HRK bis 2008) vorgelegt. Durch die umfassende Einrichtung von MA-Studiengängen haben die Fachbereiche die Grundlage für eine - auch formal - gleichrangige akademische Qualifikationshöhe der Sozialen Arbeit auf europäischem Niveau gesorgt. Soziale Arbeit wird künftig noch umfassender auf Augenhöhe mit den anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen (z.B. Pädagogik, Soziologie, Psychologie etc.) ausgebildet werden können. 

 

Eine ausgeprägte, wachsende internationale Vernetzung der Fachbereiche erlaubt zunehmend Studien- und Forschungskooperationen mit ausländischen Partnerhochschulen. Diese reichen bis in die kooperative Promotionsebene. Auch innerhalb der Bundesrepublik ist die Kooperation zwischen Fachhochschulen und Universitäten - mit länderspezifischen, unterschiedlichen Geschwindigkeiten - in vorsichtige Bewegung geraten. Die Soziale Arbeit braucht das Potential von Hochschulforschung durch die Fachhochschulen, die von der Anzahl wie von der Vielzahl der Praxisbezüge den konstruktiven Fortgang sozialer Politik in Deutschland kritisch und konstitutiv unterstützen müssen.

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