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Arbeitskreis „Psychotherapie und Hochschule“

Sprecherin: 

Prof. Roswitha Bender 

Ostfalia 

Hochschule für angewandte Wissenschaften 

-Fakultät Soziale Arbeit- 

Salzdahlumer Straße 46 - 48 

Besucheranschrift: Am Exer 6 

38302 Wolfenbüttel 

Tel: +49 5331 93937160 

E-Mail: r.bender(at)ostfalia.de 

 

 

Ziele und Aufgaben:

Das zentrale Anliegen dieses AK ist die Sicherung des Verbleibs der Sozialberufe, speziell der Sozialarbeiter/Sozialpädagogen, in dem heilkundlichen Beruf  des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP), der seit Jahrzehnten zu 80% von Angehörigen der Sozialberufe getragen wird. Der AK trifft sich unregelmäßig zusammen mit dem Verband „Psychotherapie an Hochschulen“

 

Aufgrund der neuen gestuften Hochschulabschlüsse (Bachelor/Master) und der damit verbundenen Problematik bei der Zulassung zur staatlich anerkannten Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie hatte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ein umfangreiches Forschungsgutachten in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse und Vorschläge der Gutachtergruppe, die seit Ende April  2009 ausführlich diskutiert werden, laufen hinsichtlich der sozialberuflichen Studiengänge der Fachhochschulen darauf hinaus, dass nur noch solche Studiengänge der Sozialen Arbeit (konsekutiv BA/MA) zugelassen werden sollen, die mindestens 150 ECTS-Punkte (also mindestens die Hälfte des Studiums) in Allgemeiner und Klinischer Psychologie beinhalten. Begründet wird dies mit der Forderung, dass für den KJP-Beruf nur ein Masterabschluss die notwendige akademische Grundlage für die postgraduale Ausbildung darstellt und dass die bisherige approbationsrechtliche Beschränkung auf die Altersgruppe der Kinder- und Jugendlichen aufgehoben werden sollte, so dass die zukünftigen KJP-ler auch die Approbation für alle Altersgruppen erwerben können sollten. Die Grundwissenschaft für eine solche Psychotherapie-Ausbildung sei eindeutig die Psychologie.

 

Die Zielsetzung, die sich aus all dem ergibt, bedeutet, dass nach Ansicht der Gutachter und der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)  ein sozialberuflicher Zugang zur KJP-Ausbildung nicht für relevant gehalten wird und dass Abschlüsse der Studiengänge der Sozialen Arbeit nur dann anerkannt werden sollen, wenn sie sich zu einem Studium der Psychologie auf Masterebene gewandelt haben. Diese Zielsetzung bedroht nicht nur den gesamten sozialberuflichen/sozialwissenschaftlichen Zugang zur Psychotherapie-Ausbildung, sondern führt unweigerlich zu einem Verschwinden des Berufes des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit allen Konsequenzen für die massive Verschlechterung der Versorgung dieser Bevölkerungsgruppe.

 

Der AK hat demgegenüber für die Zielsetzung des Verbleibs eine Reihe von Stellungnahmen verabschiedet und dem FBTS zur Beschlussfassung vorgelegt und beteiligt sich an öffentlichen Debatten. Der AK kooperiert u.a. mit verschiedenen Hochschulverbänden, Berufs- und Fachverbänden in der Psychotherapieszene, mit Psychotherapeutenkammern sowie Landesprüfungsämtern und steht im Kontakt mit den maßgeblichen Institutionen im politischen Raum.

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