Ansprechpartner und Kontakt:
Prof. Dr. Sabine Mertel – Sprecherin
HAWK - Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Brühl 20
D-31134 Hildesheim
Lehrgebiet: Empirische Sozialforschung und Theoriebildung Soziale Arbeit
Leitung Koordinierungsstelle Praxisforschung (KoPra)
Email: sabine.mertel(at)hawk-hhg.de
Tel.+49 (0)5121 881451
1. Themenschwerpunkte des Arbeitskreises:
- Austausch über Promotionspraxen an den unterschiedlichen Hochschulstandorten allgemein im Rahmen von bislang insgesamt vier bundesweiten Arbeitssitzungen sowie einer niedersächsischen Arbeits-sitzung im Kontext der Dekan/innenkonferenz
- Erhebung unterschiedlicher Faktoren zu Promotionspraxen in den unterschiedlichen Hochschulen durch die Promotionsbeauftragten bzw. interessierte Kolleg/innen (Fragebogenerhebung 2010)
- Austausch über potentielle Vernetzungen der Hochschulen und Forschungsschwerpunkte in Hinblick auf Graduiertenkollegs sowie weiterer Förderinstrumente
- Austausch über Kooperationen mit weiteren Fachgruppen/ Kommissionen und Teilnahme an relevanten Tagungen/ Kongressen im Rahmen der Promotionsförderung (wie bspw. EASSW)
- Dokumentation von Meilensteinen zukünftiger Promotionsförder-schwerpunkte des Arbeitskreises (siehe Meilensteine)
- Etablierung der Promotionsbeauftragten an den Fakultäten
- Diskussion zukünftiger Aufgabenbereiche wie Standards der Promotionsausbildung für Promovend/innen u n d Promotions-betreuer/innen; Promotionsanforderungen in Hinblick auf Masterprogramme etc.; Promotionspraxen in der Sozialarbeitswissenschaft sowie anderer Disziplinen; Promotionsverfahren international
- Austausch über die Kooperationsformen der Arbeitskreise zur Promotionsförderung von FBTS und DGSA sowie zukünftige Arbeitstreffen und Planungen von Tagungen
- Teilnahme an diversen Tagungen (z.B. BUKO; DGSA; Netzwerk Rekonstruktive Sozialarbeitsforschung und Biografie) zum Informationsaustausch mit anderen Arbeitskreisen sowie zur Information über Aktivitäten des Arbeitskreises ‚Promotionsförderung‘ FBTS.
·
2. Herausforderungen und Planungen:
- Etablierung von Arbeitssitzungen vor den FBTS-Tagungen (Frühjahrssitzungen) sowie Etablierung von Arbeitssitzungen bundesweit je nach Themenschwerpunkten (Unterarbeitsgruppen) und Einbezug der Jahrestagungen der DGSA/ Fachgruppe Promotionsförderung
- Verbesserungen der Promotionspraxen mittels Empfehlungen des FBTS
- Dokumentationsplattform ‚Promotionslandschaft‘ online zur Promotionsförderung (Hochschulen/ Ansprechpartner/innen/ Themenschwerpunkte/ Standards/ Gutachter/innen/ kooperierende Universitäten/ Programme) einrichten (Ergebnissicherung der Fragebogenerhebung)
- Erweiterung der Dokumentationen (Qualitative Erhebung bei Akteur/innen der Promotionsförderung an Hochschulen und Universitäten – Forschungsvorhaben in Planung)
- Kooperationen mit Fachgruppe ‚Promotionsförderung‘ der DGSA und deren Instrumente wie Promotionsrundmail etc. und Tagungen optimieren
- Interdisziplinäre Kooperationen und Kontakte zu Universitäten sowie internationale Netzwerke erweitern
- Entwicklung von Strategien zur Realisierung der Meilensteine auf Hochschulebene/Fachgesellschaften sowie Einbezug von Akkreditierungsagenturen
- Realisierung der Meilensteine in politischen Gremien sowie Landes- und Bundespolitik zur Promotions- und Nachwuchsförderung
3. Strategien/ Meilensteine:
- Wissenschaftlicher Nachwuchs soll zunehmend aus der eigenen Profession Soziale Arbeit rekrutiert werden
- Die Ausbildungslevels insgesamt müssen auf Wissenschaftlichkeit und Forschungskompetenz zielen ohne den Einbezug von Praxis zu vernachlässigen
- Es sind Standards für die Promotionspraxis an Fachhochschulen zu entwickeln und zwar für die Anforderungen an Fachhochschullehrer/innen einerseits und für die Promovend/innen andererseits
- Auf Dauer ist ein Promotionsrecht der Wissenschaft Soziale Arbeit unabdingbar
- Mittelfristig sollten Social Work Graduate School Programms in Deutschland aufgenommen werden, die ortsübergreifende Verbünde zwischen den Fachhochschulen zur Promotionsförderung unterstützen, international orientiert sind, E-Learning Programme einbeziehen und regionale Forschungskulturen integrieren.
- Die Finanzierungsmodelle und Modi sind auf der Bund- und Länderebene zu prüfen
- Somit sind infrastrukturelle Voraussetzungen auf folgenden Handlungsebenen notwendig:
- Lehre und Forschung: Forschungsorientierung auf allen Ausbildungsstufen durch forschendes Lernen, Nutzung spezifischer Praxiserfahrungen von Studierenden und Expertise von Praktiker/innen sowie Stärkung des Anwendungsbezugs forschungsmethodischer Implikationen; Kolloquien für Promovend/innen sind einzurichten, um einen kontinuierlichen Austausch über die Studien zu erhalten und Beratungsbedarfe zu decken.
- Hochschule: Verstetigung von Promotionsbeauftragten; Anerkennung der Beratungs- und Betreuungsdienstleistung durch Reduzierung der Lehrdeputate; Kooperationsverträge mit Universitäten im In- und Ausland aushandeln.
- Promovend/innen und Gutachter/innen: Interne und externe sowie virtuelle Netzwerke aufbauen und nutzen.
Protokolle
Protokoll
Protokoll 18.06.2009
Protokoll 12.03.2010
Archiv
Promotionen von FH-Absolvent/innen
Weitere Informationen zu Promotionen nach FH-Abschluss finden Sie unter:
www.hs-zigr.de/~schmitt/promotionen/index_promotion.htm
Fragebogen an die Promotionsbeauftragten:
Anschreiben
Fragebogen
Einladung der Promotionsbeauftragten zum Fachbereichstag nach Landshut am 28./29.06.2011